Die 10 besten Reiseziele für Korea-Neulinge
Von der Schönheit der Tradition und der Lebendigkeit der Stadt bis hin zur Natur – wir haben Orte zusammengestellt, an denen Sie das „wahre Korea“ auch auf einer kurzen Reise erleben können.
Ausländische Touristen entdecken Korea wieder für sich. Der Trend geht weg von reinen Sightseeing-Touren hin zu authentischen Erlebnissen, bei denen Besucher durch Gassen schlendern, auf Märkten essen und Hanbok anprobieren. Hier sind zehn Orte, die Sie Freunden oder Gästen, die Korea zum ersten Mal besuchen, bedenkenlos empfehlen können.
1. Gyeongbokgung – Der Joseon-Palast im Hanbok
Der Gyeongbokgung-Palast im Herzen von Seoul ist ein Ort, der die traditionelle koreanische Kultur auf einzigartige Weise präsentiert. Der 1395 als Hauptpalast der Joseon-Dynastie erbaute Palast beherbergt noch heute Veranstaltungen, die den Alltag des alten Palastes nachstellen, darunter die Zeremonie der Wachablösung.
Freier Eintritt mit Hanbok – Eine Palastbesichtigung im Hanbok ist für ausländische Besucher ein absolutes Muss. Perfekter Fotospot – Der Bereich vor der Geunjeongjeon-Halle und dem Gyeonghoeru-Pavillon ist der ideale Ort für das perfekte Foto.
Tipp: Wenn Sie sich in einem Verleih in der Nähe des Palastes einen Hanbok ausleihen und früh morgens kommen, ist es weniger voll und die Fotos gelingen besser.
02. Bukchon Hanok Village – Ein lebendiges traditionelles Wohngebiet
Bukchon liegt auf einem Hügel zwischen dem Gyeongbokgung-Palast und dem Changdeokgung-Palast und ist ein traditionelles Wohngebiet, dessen Gassen von Häusern mit Ziegeldächern gesäumt sind. Bukchon ist etwas Besonderes, denn es ist ein Wohnviertel, in dem tatsächlich Menschen leben, kein erhaltenes Dorf. Der Blick über die Dächer auf die Innenstadt von Seoul macht den einzigartigen Charme Bukchons aus und fängt das „Alte und das Neue“ in einem einzigen Bild ein.
Tipp: Da es sich um ein Wohngebiet handelt, bitten wir Sie, die Etikette zu beachten und leise zu fotografieren.
03. Insadong – Straße der traditionellen Handwerkskunst und Teehäuser
In dieser Straße finden Sie Pinsel, Hanji (traditionelles koreanisches Papier), Töpferwaren und traditionellen Tee – alles an einem Ort. Kunsthandwerksgalerien, Teehäuser und traditionelle Souvenirläden säumen jede Gasse und machen die Straße zu einem idealen Ort, um koreanische Geschenke zu finden oder eine entspannende Tasse Tee zu genießen.
Tipp: Probieren Sie Ssanghwacha- oder Jujube-Tee in einem traditionellen Teehaus und erleben Sie die koreanische Teekultur hautnah.
04. Gwangjang-Markt – Streetfood auf dem ältesten Markt
Als einer der ältesten traditionellen Märkte Seouls bietet er eine Fülle an Köstlichkeiten wie Bindaetteok (Mungbohnenpfannkuchen), Mayak Gimbap (eine Art Gimbap), Yukhoe (rohes Rindfleisch) und Kalguksu (Nudelsuppe). Das Gefühl, in den engen Gassen zu sitzen und Schulter an Schulter mit Einheimischen zu essen, ist für Ausländer ein unvergessliches Erlebnis.
Tipp: Es empfiehlt sich, etwas Bargeld dabei zu haben. Besonders lebhaft ist es hier direkt nach dem Mittagessen bis zum frühen Abend.
05. Myeongdong – Die Top-Adresse für Shopping und Kulinarik
Myeongdong gilt als das beliebteste Viertel für ausländische Touristen, die hier auch am meisten Geld ausgeben. Kosmetikgeschäfte, internationale Marken und Streetfood-Stände, die abends wie Pilze aus dem Boden schießen, befinden sich hier an einem Ort und ermöglichen es Ihnen, Shopping und kulinarische Entdeckungsreise in einem zu genießen.
Tipp: Da die Stände erst abends richtig öffnen, empfehlen wir einen Besuch bei Sonnenuntergang.
06. Hongdae – Straße der Jugend und Straßenmusik
Das Viertel Hongdae, rund um die Hongik-Universität, ist ein Treffpunkt für junge Leute. Hier findet man Indie-Musik, Straßenkünstler, einzigartige Cafés und ausgewählte Läden. An Wochenendabenden gibt es überall auf den Straßen Straßenmusik, sodass man die Energie der koreanischen Jugendkultur hautnah erleben kann.
Tipp: Die kleinen Live-Clubs und Cafés in den Gassen zu entdecken, ist ein ganz besonderes Erlebnis.
07. Seongsu-dong – Ein trendiger Hotspot aus einem Fabrikviertel
In diesem Viertel wurden alte Fabriken und Lagerhallen zu Cafés, Galerien und Marken-Showrooms umgestaltet. Dank seiner einzigartigen Atmosphäre, in der raue Backsteinwände und elegantes Interieur aufeinandertreffen, ist es besonders bei jungen, trendbewussten Reisenden beliebt. Tipp: An Wochentagnachmittagen ist es relativ ruhig, ideal also für einen Café-Bummel.
08. Busan Gamcheon Kulturdorf – „Koreas Santorini“
Häuser in idyllischen Farbtönen säumen den Hang wie Treppen, und verwinkelte Gassen verbinden das gesamte Dorf. Ursprünglich eine Siedlung für Flüchtlinge des Koreakriegs, hat es sich zu einem öffentlichen Kunstdorf entwickelt, das von Anwohnern und Künstlern gemeinsam gestaltet wird. Dank seiner farbenfrohen Kulisse und der Kunstwerke in den Gassen ist es ein absolutes Muss für ausländische Besucher Busans.
Tipp: Bequeme Schuhe sind unerlässlich, da es viele Hügel und Treppen gibt.
09. Busan Haeundae – Das Meer berührt das Stadtzentrum
Haeundae, wo breite Sandstrände harmonisch mit der Skyline der Stadt verschmelzen, ist der berühmteste Strand Koreas. Es gibt viel zu entdecken: Schwimmen im Meer im Sommer, ganzjährig geöffnete Küstenwanderwege und den nächtlichen Blick auf die nahegelegene Marine City. Tipp: Bei einem Spaziergang auf dem Dongbaekseom-Wanderweg im Sonnenuntergang genießen Sie sowohl das Meer als auch die Lichter der Stadt.
10. Jeju-Insel – Das Naturparadies Koreas
Von der einzigartigen Landschaft einer Vulkaninsel über die spektakulären Ausblicke auf die Oreums und Küsten und sogar den Berg Halla – Jeju ist der Ort in Korea, an dem Sie die Natur am intensivsten erleben können. Die Region ist bekannt für ihren starken Trend zu naturnahen Reisen, der sich in letzter Zeit bei ausländischen Touristen besonders bemerkbar gemacht hat und stetig wächst.
Tipp: Mit einem Mietwagen sind Sie bei Ihrer Reiseplanung viel flexibler. Teilen Sie Ihre Reise am besten in den Osten (Seongsan Ilchulbong) und den Westen (Hyeopjae Beach) auf.